Vor einigen Monaten stand ich an einem Punkt und vor einer
Frage, an der wahrscheinlich schon einige andere fast verzweifelt wären. Fertig
mit Studium, allerdings nicht so recht zufrieden – was nun? So wie es jetzt
ist, bin ich nicht zufrieden, doch was kann ich ändern? Noch ein Studium, eine
Ausbildung oder ganz was Anderes? Was stelle ich nun mit meinem Leben an?
Ich hab viel hin und her überlegt, aber eigentlich war mir fast von Anfang an
klar: ich möchte noch einmal wieder ins Ausland. Mein Englisch auffrischen. Das
ist in den letzten Jahren nämlich ganz schön eingerostet... Und wahrscheinlich auch
aus dem Grund, dass ich bereits überwiegend tolle Erfahrungen in meinem Au Pair
Jahr in Amerika 2010/2011 gemacht und in den letzten Monaten – gerade während
der „heißen Phase“ meiner Abschlussarbeit – diese Zeit extrem vermisst habe.
Vielleicht redet man sich einiges auch einfach schön, denn es war nicht immer
ein Zuckerschlecken, doch mein Gesamtbild, wenn ich an damals zurück denke, vermittelt
mir eine aufregende, zugleich entspannte & vor allem lehrreiche Zeit, die
ich nach den Strapazen meines Studiums gerne wieder erleben wollte. Das Lesen
und Anschauen anderer (Au Pair / Reise) Blogs & Vlogs erweckte bloß eine
noch größere Sehnsucht und so stand für mich bald fest: Ausland? Ja!
Aber wie und was? Sprachreise? Praktikum? Job? – Und wohin? In ein mir bereits
bekanntes und vertrautes Land? Oder sollte ich den Sprung in fremde Gewässer
wagen?
Schnell grenzte ich mich in meiner Entscheidung weiter ein: Wieder Au Pair?
Wieder Amerika? Da man dort aber vertraglich für 12 Monate an eine Gastfamilie
gebunden ist und ich etwas flexibler sein und eventuell auch andere Jobs
ausprobieren wollte, musste eine andere Option her.
WORK & TRAVEL in Australien. AU PAIR in Australien. Das klingt doch gut,
oder nicht? Ich informierte mich über diverse Agenturen, über die Bedingungen
und das mir noch völlig unbekannte Land. Und fällte meine Entscheidung: Ich
fange für die ersten Monate als Au Pair in einer (Groß)Stadt an, lerne Land und
Leute kennen, lebe mich in Ruhe ein – mit der Sicherheit, ein Dach überm Kopf, Nahrung
und ein festes Einkommen zu haben –, um dann zu schauen, wohin mich mein Weg im
Anschluss führt. Ich bin gespannt!
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