... als ich am Sonntagnachmittag vorne an der Reling der Fähre, die mich innerhalb einer halben Stunde von Manly nach Sydney bringen würde, stand, mir der Wind kräftig um die Ohren blies und die Wellen fast bis ans Deck schlugen. Bald, ja ganz bald würde ich das erste mal die Skyline Sydneys sehen. Die Harbour Brigde, das Opernhaus. Ich war richtig aufgeregt! Und einfach nur glücklich!
Das sah am Samstag, meinem ersten freien Wochenendtag nach der 1. Arbeitswoche, noch etwas anders aus. Ich kam morgens einfach nicht aus dem Bett, hatte meinen ersten "down"-Moment / Tag und konnte mich nur gerade so eben dazu aufraffen, zumindest kurz an den Strand und etwas spazieren zu gehen. Ich weiß nicht, woran es lag - ob daran, dass zu Hause und somit ziemlich weit weg von mir gerade alle Fasching feierten und ich mich allein fühlte, oder daran, dass ich einfach müde und kaputt von den ersten Arbeitstagen, der Zeitumstellung, dem warmen Wetter war.
Auch am Sonntag bin ich nicht hochmotiviert aufgewacht. Da ich mir aber die ganze Woche schon vorgenommen hatte, den Sonntag und die damit verbundene bezahle-nur-2,50$-und-fahre-so-viel-und-wohin-du-willst-egal-ob-mit-Bus-Fähre-oder-Bahn-Regelung des Opal-Card-Systems vom NSW-Government zu nutzen, machte ich mich am frühen Nachmittag auf den Weg zur innerhalb von nicht einmal 10 Minuten fußläufig entfernten Manly Wharf. Schnell noch einen der besten Plätze auf der Fähre gesichert, ging es auch schon los in Richtung Sydney. Vorbei an Segelbooten, den Hügeln der Vorstädte, dem "Tor" zum offenen Ozean. Die Hochhäuser und der Sydney Tower sind von Manly aus zu sehen, doch wann würde ich endlich das erste Mal DAS Wahrzeichen Australiens zu der Sicht hinzufügen können?! Etwas ungeduldig, aber überwiegend aufgeregt stieg die Spannung immer weiter an. Und da war sie, langsam aber sicher kroch die Skyline Sydneys hinter dem letzten Hügel hervor und präsentierte sich bald in ihrer gesamten Schönheit. Okay, so langsam wird's kitschig :D Aber es war wirklich ein tolles Gefühl, alle Sorgen oder Bedenken und die Müdigkeit waren mit einem Mal wie (vom Fahrtwind) weggeblasen, ein Grinsen breitete sich über meinem ganzen Gesicht aus. Und ich war einfach nur glücklich. Glücklich, zufrieden, gespannt (auf das was nun noch alles vor mir liegt).
Wenn ihr irgendwann mal in Sydney seid, fahrt mit der Fähre nach Manly. Einfach nur des Ausblickes wegen! Wow! [Und Manly ist auch ganz schön ;)]
Am Circular Quay angekommen bin ich in Richtung des Opernhauses und einmal drum herum gelaufen - von allen Seiten ein wirklich schönes Bauwerk, wenn auch etwas surreal wenn man so davor steht. Weiter ging es dann in die Royal Botanical Gardens, die dieses Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiern. Dort lief ich, vorbei an einer Hochzeitszeremonie und einem Open Air Kino mit einmaligem Ausblick, bis zum Mrs Macquaries Point. Ein paar obligatorische Touristenfotos später bin ich auf anderem Weg durch die Anlage zurück zum Circular Quay und weiter - vorbei an vielen Straßenmusikern - zu einem kleinen, teils überdachten Markt / The Rocks.
Falsches Schuhwerk bereiteten meiner Erkundungstour ein jähes Ende, aber die paar Stunden waren schon so voll gefüllt mit neuen Eindrücke, dass es fürs Erste sowieso reichte. Müde, aber immer noch glücklich schipperte ich mit der Fähre (bei ebenso tollem Blick wie zuvor) gen Heimat(Hafen).
Das sah am Samstag, meinem ersten freien Wochenendtag nach der 1. Arbeitswoche, noch etwas anders aus. Ich kam morgens einfach nicht aus dem Bett, hatte meinen ersten "down"-Moment / Tag und konnte mich nur gerade so eben dazu aufraffen, zumindest kurz an den Strand und etwas spazieren zu gehen. Ich weiß nicht, woran es lag - ob daran, dass zu Hause und somit ziemlich weit weg von mir gerade alle Fasching feierten und ich mich allein fühlte, oder daran, dass ich einfach müde und kaputt von den ersten Arbeitstagen, der Zeitumstellung, dem warmen Wetter war.
Auch am Sonntag bin ich nicht hochmotiviert aufgewacht. Da ich mir aber die ganze Woche schon vorgenommen hatte, den Sonntag und die damit verbundene bezahle-nur-2,50$-und-fahre-so-viel-und-wohin-du-willst-egal-ob-mit-Bus-Fähre-oder-Bahn-Regelung des Opal-Card-Systems vom NSW-Government zu nutzen, machte ich mich am frühen Nachmittag auf den Weg zur innerhalb von nicht einmal 10 Minuten fußläufig entfernten Manly Wharf. Schnell noch einen der besten Plätze auf der Fähre gesichert, ging es auch schon los in Richtung Sydney. Vorbei an Segelbooten, den Hügeln der Vorstädte, dem "Tor" zum offenen Ozean. Die Hochhäuser und der Sydney Tower sind von Manly aus zu sehen, doch wann würde ich endlich das erste Mal DAS Wahrzeichen Australiens zu der Sicht hinzufügen können?! Etwas ungeduldig, aber überwiegend aufgeregt stieg die Spannung immer weiter an. Und da war sie, langsam aber sicher kroch die Skyline Sydneys hinter dem letzten Hügel hervor und präsentierte sich bald in ihrer gesamten Schönheit. Okay, so langsam wird's kitschig :D Aber es war wirklich ein tolles Gefühl, alle Sorgen oder Bedenken und die Müdigkeit waren mit einem Mal wie (vom Fahrtwind) weggeblasen, ein Grinsen breitete sich über meinem ganzen Gesicht aus. Und ich war einfach nur glücklich. Glücklich, zufrieden, gespannt (auf das was nun noch alles vor mir liegt).
Wenn ihr irgendwann mal in Sydney seid, fahrt mit der Fähre nach Manly. Einfach nur des Ausblickes wegen! Wow! [Und Manly ist auch ganz schön ;)]
Am Circular Quay angekommen bin ich in Richtung des Opernhauses und einmal drum herum gelaufen - von allen Seiten ein wirklich schönes Bauwerk, wenn auch etwas surreal wenn man so davor steht. Weiter ging es dann in die Royal Botanical Gardens, die dieses Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiern. Dort lief ich, vorbei an einer Hochzeitszeremonie und einem Open Air Kino mit einmaligem Ausblick, bis zum Mrs Macquaries Point. Ein paar obligatorische Touristenfotos später bin ich auf anderem Weg durch die Anlage zurück zum Circular Quay und weiter - vorbei an vielen Straßenmusikern - zu einem kleinen, teils überdachten Markt / The Rocks.
Falsches Schuhwerk bereiteten meiner Erkundungstour ein jähes Ende, aber die paar Stunden waren schon so voll gefüllt mit neuen Eindrücke, dass es fürs Erste sowieso reichte. Müde, aber immer noch glücklich schipperte ich mit der Fähre (bei ebenso tollem Blick wie zuvor) gen Heimat(Hafen).
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