Meine erste Arbeitswoche war aufregend, verlief aber dennoch sehr entspannt. Der Junge, der am Anfang nicht ganz so begeistert von meiner Anwesenheit war, taut langsam auf und wird mir gegenüber zutraulicher. Der arme Kleine hatte in dieser Woche auch noch seinen ersten Tag in der Preschool - viel Veränderung auf einmal! Das Mädchen ist weiterhin sehr offen und fröhlich und macht mir den Einstieg extrem leicht. Und beide zusammen sind sie einfach nur unglaublich süß!
Am Montag, also meinem ersten Tag, war meine Gastmutter noch zu Hause und hat mir die generellen Abläufe und die Gegend gezeigt. Sie hat mir viele Tipps gegeben und ist die ganze Zeit - auch wenn ich ihr eventuell Löcher in den Bauch gefragt habe - geduldig, ruhig, entspannt und super freundlich geblieben. Auf die Art und Weise erzieht sie auch ihre Kinder, was mir sehr gefällt. Und das scheint ganz gut zu klappen, denn ich finde, dass beide Kinder gut erzogen sind: höflich & selbstständig - außer sie haben gerade mal eine müde oder launische Phase. Aber das ist bei Kindern wohl normal ;)
Ab Dienstag war ich dann auf mich allein gestellt.
Meine genereller Wochenablauf sieht folgendermaßen aus: Jeden (Arbeits-)Tag fange ich um 8 Uhr an. Zu meinen Aufgaben gehört es dann hauptsächlich den Geschirrspüler auszuräumen und die Küche in Ordnung zu bringen, während meine Gastmutter die Lunchboxen und das Frühstück der Kinder vorbereitet. Zusammen unterstützen wir die Kinder, sich für die Schule fertig zu machen [an das tägliche Auftragen von Sonnencreme muss ich mich - egal ob bei mir oder den Kindern - erst noch gewöhnen, aber ich denke damit kann ich leben ;)], anschließend bringe ich das Mädchen zu Fuß zur Schule. Sobald der Junge sich an die Preschool gewöhnt hat, bringe ich auch ihn hin. Montags bis mittwochs hole ich dann beide um 15 Uhr wieder ab - die Zeit bis dahin steht mir zur freien Verfügung. Montag und Dienstag hat das Mädchen dann noch Sport, d.h. ich bin bis ca. 16.30/17.00 Uhr mit dem Jungen allein, mittwochs habe ich beide den ganzen Nachmittag. Die Zeit vertreiben wir uns am Strand, auf dem Spielplatz, auf der Schaukel an der Promenade, in der Bücherei oder zu Hause inmitten der zahlreichen Spielsachen. Grundsätzliche bin ich an all meinen insgesamt vier Arbeitstagen für das Essen der Kinder zuständig, an den ersten drei aber auch für uns Erwachsene. Donnerstags habe ich frei, außer es besteht Babysitting-Bedarf, was sie aber früh genug ankündigen und es wohl auch nicht so oft vorkommt und extra bezahlt wird. Das gilt auch für die Wochenenden. Freitags hat dann nur das Mädchen Schule und ich habe den Jungen den gesamten Tag. Mein erster Gedanke: Das kann aber anstrengend und lang werden! Doch ich muss sagen, dass der erste Freitag sehr schnell rumging - einfach dank der zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten. Mag auf die Dauer auch langweilig werden, aber das werde ich dann ja sehen.
Im Haushalt muss ich relativ wenig machen, da alle zwei Wochen eine Putzfrau vorbei kommt. Ich bin lediglich für die Wäsche der Kinder sowie das trockene Wischen des Bodens im Küchen-, Wohn- und Essbereich zuständig - was bei dem Sand, den man täglich mit hinein schleppt, nur verständlich ist.
Sobald die Eltern von der Arbeit daheim sind, was täglich zeitlich variiert, bin ich "off", wobei ich dann gerne noch weiterhin in der Küche helfe oder mit den Kindern spiele und anschließend bei einem netten Gespräch mit den Eltern zu Abend esse. Insgesamt muss ich sagen, dass ich mich sehr wohl bei meiner Gastfamilie fühle und sie mir die Eingewöhnung und das Einleben durch ihre Freundlichkeit und Offenheit sehr leicht machen.
Meine freie Zeit habe ich natürlich auch gut genutzt: ich habe ein Bankkonto eröffnet, die Gegend zu Fuß erkundet, mich am Strand gesonnt und das Wellenbad genossen und bin mit dem Bus in die nahe gelegene, von meiner Gastmutter empfohlene Warringah Mall gefahren. Denn ich musste mich dringend mit sommer- & strandtauglichen Klamotten eindecken. In Hamburg brauch ich die nicht ganz so häufig, weshalb die vorhandenen und mitgebrachten 3 Shorts und 5 T-Shirts lange nicht für die zahlreichen verschwitzen, sandigen, salzigen Tage in Manly ausreichen. Nun sind es 5 Shorts, 9 T-Shirts und ein Jumpsuit und mein erstes Gehalt hatte nur eine kurze Lebensdauer ;)
Im Haushalt muss ich relativ wenig machen, da alle zwei Wochen eine Putzfrau vorbei kommt. Ich bin lediglich für die Wäsche der Kinder sowie das trockene Wischen des Bodens im Küchen-, Wohn- und Essbereich zuständig - was bei dem Sand, den man täglich mit hinein schleppt, nur verständlich ist.
Sobald die Eltern von der Arbeit daheim sind, was täglich zeitlich variiert, bin ich "off", wobei ich dann gerne noch weiterhin in der Küche helfe oder mit den Kindern spiele und anschließend bei einem netten Gespräch mit den Eltern zu Abend esse. Insgesamt muss ich sagen, dass ich mich sehr wohl bei meiner Gastfamilie fühle und sie mir die Eingewöhnung und das Einleben durch ihre Freundlichkeit und Offenheit sehr leicht machen.
Meine freie Zeit habe ich natürlich auch gut genutzt: ich habe ein Bankkonto eröffnet, die Gegend zu Fuß erkundet, mich am Strand gesonnt und das Wellenbad genossen und bin mit dem Bus in die nahe gelegene, von meiner Gastmutter empfohlene Warringah Mall gefahren. Denn ich musste mich dringend mit sommer- & strandtauglichen Klamotten eindecken. In Hamburg brauch ich die nicht ganz so häufig, weshalb die vorhandenen und mitgebrachten 3 Shorts und 5 T-Shirts lange nicht für die zahlreichen verschwitzen, sandigen, salzigen Tage in Manly ausreichen. Nun sind es 5 Shorts, 9 T-Shirts und ein Jumpsuit und mein erstes Gehalt hatte nur eine kurze Lebensdauer ;)
Das mit der täglichen Sonnencreme hört sich natürlich sehr beschwerlich an. Das muss eine riesen Belastung sein. :D
AntwortenLöschenNee, klingt ja echt paradiesisch da unten. Wünsche noch viel Spaß! :)