(Sonntag, 27. März & Montag, 29. März 2016)
Am Ostersonntag machten Sophie und ich uns morgens auf den Weg zur ca. 3h südlich von Sydney gelegenen Jervis Bay. Diesen Trip traten wir allein an, da es am Osterwochenende schier unmöglich war, eine günstige Unterkunft für mehrere Personen in der Umgebung zu finden. Airbnb verhalf uns zu einem bezahlbaren Zimmer in Albion Park / Illawarra, jedoch war das nur für 2 Personen ausgelegt. Deshalb beschlossen wir, niemanden sonst mitzunehmen. Auch ganz schön. Und vor allem entspannt: so konnte es kein Stress mit Mitfahrern oder Treffpunkten geben - und zwei Meinungen sind bekanntlich besser auf einen Nenner zu bringen als vier ;)
Am Ostersonntag machten Sophie und ich uns morgens auf den Weg zur ca. 3h südlich von Sydney gelegenen Jervis Bay. Diesen Trip traten wir allein an, da es am Osterwochenende schier unmöglich war, eine günstige Unterkunft für mehrere Personen in der Umgebung zu finden. Airbnb verhalf uns zu einem bezahlbaren Zimmer in Albion Park / Illawarra, jedoch war das nur für 2 Personen ausgelegt. Deshalb beschlossen wir, niemanden sonst mitzunehmen. Auch ganz schön. Und vor allem entspannt: so konnte es kein Stress mit Mitfahrern oder Treffpunkten geben - und zwei Meinungen sind bekanntlich besser auf einen Nenner zu bringen als vier ;)
Es gibt zwei Wege runter zur Jervis Bay: entweder über den Highway (A1/M1) oder über den zwar etwas umständlicheren / längeren Grand Pacific Drive und die Sea Cliff Bridge, dafür aber definitiv mit besseren Aussichten auf die Küste. Für welchen haben wir uns wohl entschieden?! Ich glaube, die Frage beantwortet sich von selbst...
Als Fahrer hat man leider, wie schon in einem früheren Eintrag erwähnt, den Nachteil, dass man die Aussicht nicht so sehr genießen kann, wie die restlichen Mitfahrer. Ich war aber trotzdem begeistert. Trotz des Regenwetters - das gab dem Ganzen noch einen mystischen Touch ;) Neben den wolkenverhangenen Bergen und Hügeln war die Sea Cliff Bridge mein absolutes Highlight: eine Brücke über dem Meer entlang der Klippen. Wow!
Unser erstes Ziel war der Hyams Beach, laut Guinness Buch der Rekorde der Strand mit dem weißesten Sand der Welt. Kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz beurteilen. Der Sand war Weiß. Aber durch den mit (sehr) dunklen Wolken bedeckten Himmel und ohne Sonne sah er jetzt nicht besonders, hervorragend, rekordverdächtig weiß aus. Muss man sich vielleicht noch einmal bei besserem Wetter anschauen. Vorteil am Miesepeter-Wetter: wir hatten den langen Strand fast komplett für uns allein, sind ein bisschen spazieren gegangen und haben einfach einen entspannten Vormittag genossen. Es gibt laut meinem Reiseführer noch weitere schöne must-see-Strände an der Jervis Bay, wir entschlossen uns aber wegen des mangelnden Sonnenscheins doch lieber zunächst den Ort Vincentia und schließlich Huskisson zu erkunden. Trotz Ostersonntag hatten die meisten Geschäfte geöffnet, sodass wir ein bisschen herumstöberten und den Ausflug in Huskisson Bakery & Café beendeten. Für mich gab es einen Cappuccino und ein für Ostern typisches Hot Cross Bun - YUM!
Nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir das Haus von Debra und Robert, einem sehr gastfreundlichen älteren Ehepaar, die ihre gemütlichen, sauberen, schön hergerichteten, umfunktionierten alten Kinderzimmer an Reisende und Zeitarbeiter vermieten, und ließen den Abend entspannt ausklingen.
Robert gab uns am nächsten Morgen beim Frühstück noch so einige Tipps mit auf dem Weg, sodass wir unseren Tagesplan etwas erweiterten. Wir fuhren zunächst nach Kiama. Dort gibt es ein so genanntes Blowhole, ein Loch in der Klippe, aus dem, sobald eine Welle das Ganze unterspült, eine Wasserfontäne heraus schießt. Ziemlich beeindruckend, was Mutter Natur so alles zu bieten hat! An der Promenade war dann auch noch ein Markt aufgebaut, über den wir schlenderten, bevor wir weiter nach Berry fuhren. Was für ein schöner Ort inmitten der bezaubernden Landschaft von Shoalhaven: historische Häuser, niedliche Geschäfte. Wirklich einen Zwischenstopp wert! Und Pompadour's Chocolate House hat mir die Mittagszeit mit leckerem Kaffee und Schokolade versüßt - himmlisch!
Weiter ging es über kurvenreiche Straßen in das kleine Örtchen Kangaroo Valley, wo man in jedem zweiten Geschäft Pie essen und über die älteste Hängebrücke Australiens fahren kann. In der Gegend soll man angeblich auch gut Wombats in freier Natur beobachten können, wir waren allerdings nicht sonderlich erfolgreich. Insgesamt war der restliche Tag nicht ganz so, wie erhofft und vorgestellt, denn als wir an den Fitzroy Falls im Morton National Park ankamen, war es so nebelig, dass man kaum die Hand vor Augen geschweige denn die Wasserfälle sehen konnte. Die Wanderwege erkundeten wir erst gar nicht - aus welchem Zweck denn auch?!
Etwas verfrüht machten wir uns auf den Weg zurück nach Sydney, wo entlang der Highways immer noch die Polizeikolonnen standen, die das ganze lange Wochenende Random Breath Controls bei jedem zweiten vorbeifahrenden Auto durchführten. Auch mich hatte es am Samstagmorgen auf dem Weg zum Royal National Park erwischt, aber nach kurzer Verwirrung meinerseits war alles okay und ich durfte die Fahrt fortsetzen. Mich versetzt so etwas immer in Schockstarre ;) Ohne große Umstände und ohne den erwarteten Superstau vor und in Sydney kamen wir in den frühen Abendstunden in Manly an, wo ich erschöpft vom langen Wochenende und den ereignisreichen Tagen ins Bett fiel. Aber die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Als Fahrer hat man leider, wie schon in einem früheren Eintrag erwähnt, den Nachteil, dass man die Aussicht nicht so sehr genießen kann, wie die restlichen Mitfahrer. Ich war aber trotzdem begeistert. Trotz des Regenwetters - das gab dem Ganzen noch einen mystischen Touch ;) Neben den wolkenverhangenen Bergen und Hügeln war die Sea Cliff Bridge mein absolutes Highlight: eine Brücke über dem Meer entlang der Klippen. Wow!
Unser erstes Ziel war der Hyams Beach, laut Guinness Buch der Rekorde der Strand mit dem weißesten Sand der Welt. Kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz beurteilen. Der Sand war Weiß. Aber durch den mit (sehr) dunklen Wolken bedeckten Himmel und ohne Sonne sah er jetzt nicht besonders, hervorragend, rekordverdächtig weiß aus. Muss man sich vielleicht noch einmal bei besserem Wetter anschauen. Vorteil am Miesepeter-Wetter: wir hatten den langen Strand fast komplett für uns allein, sind ein bisschen spazieren gegangen und haben einfach einen entspannten Vormittag genossen. Es gibt laut meinem Reiseführer noch weitere schöne must-see-Strände an der Jervis Bay, wir entschlossen uns aber wegen des mangelnden Sonnenscheins doch lieber zunächst den Ort Vincentia und schließlich Huskisson zu erkunden. Trotz Ostersonntag hatten die meisten Geschäfte geöffnet, sodass wir ein bisschen herumstöberten und den Ausflug in Huskisson Bakery & Café beendeten. Für mich gab es einen Cappuccino und ein für Ostern typisches Hot Cross Bun - YUM!
Nach einer einstündigen Fahrt erreichten wir das Haus von Debra und Robert, einem sehr gastfreundlichen älteren Ehepaar, die ihre gemütlichen, sauberen, schön hergerichteten, umfunktionierten alten Kinderzimmer an Reisende und Zeitarbeiter vermieten, und ließen den Abend entspannt ausklingen.
Robert gab uns am nächsten Morgen beim Frühstück noch so einige Tipps mit auf dem Weg, sodass wir unseren Tagesplan etwas erweiterten. Wir fuhren zunächst nach Kiama. Dort gibt es ein so genanntes Blowhole, ein Loch in der Klippe, aus dem, sobald eine Welle das Ganze unterspült, eine Wasserfontäne heraus schießt. Ziemlich beeindruckend, was Mutter Natur so alles zu bieten hat! An der Promenade war dann auch noch ein Markt aufgebaut, über den wir schlenderten, bevor wir weiter nach Berry fuhren. Was für ein schöner Ort inmitten der bezaubernden Landschaft von Shoalhaven: historische Häuser, niedliche Geschäfte. Wirklich einen Zwischenstopp wert! Und Pompadour's Chocolate House hat mir die Mittagszeit mit leckerem Kaffee und Schokolade versüßt - himmlisch!
Weiter ging es über kurvenreiche Straßen in das kleine Örtchen Kangaroo Valley, wo man in jedem zweiten Geschäft Pie essen und über die älteste Hängebrücke Australiens fahren kann. In der Gegend soll man angeblich auch gut Wombats in freier Natur beobachten können, wir waren allerdings nicht sonderlich erfolgreich. Insgesamt war der restliche Tag nicht ganz so, wie erhofft und vorgestellt, denn als wir an den Fitzroy Falls im Morton National Park ankamen, war es so nebelig, dass man kaum die Hand vor Augen geschweige denn die Wasserfälle sehen konnte. Die Wanderwege erkundeten wir erst gar nicht - aus welchem Zweck denn auch?!
Etwas verfrüht machten wir uns auf den Weg zurück nach Sydney, wo entlang der Highways immer noch die Polizeikolonnen standen, die das ganze lange Wochenende Random Breath Controls bei jedem zweiten vorbeifahrenden Auto durchführten. Auch mich hatte es am Samstagmorgen auf dem Weg zum Royal National Park erwischt, aber nach kurzer Verwirrung meinerseits war alles okay und ich durfte die Fahrt fortsetzen. Mich versetzt so etwas immer in Schockstarre ;) Ohne große Umstände und ohne den erwarteten Superstau vor und in Sydney kamen wir in den frühen Abendstunden in Manly an, wo ich erschöpft vom langen Wochenende und den ereignisreichen Tagen ins Bett fiel. Aber die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt!
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